„Stella natalis“ von Karl Jenkins in St. Emmeram

 

Am Samstag, 16. November um 19 Uhr kommt das neue weltumspannende Weihnachtsoratorium „Stella natalis“ von Karl Jenkins in der Stadtpfarrkirche St. Emmeram (Ostpreußenstraße 80) zur Aufführung. Das Konzert ist die Erstaufführung des Werks in München und wird vom Kulturreferat der Stadt München mit einer Sonderförderung bezuschusst.

Kirchenmusikalische Werke des bekanntesten Erfolgskomponisten unserer Tage waren in St. Emmeram schon in den Jahren 2010 mit dem „Requiem“, 2013 mit dem „Stabat mater“ und 2016 mit der „Mass for peace“ zu hören. Die Chöre von St. Emmeram unter der Leitung von Kirchenmusiker Armin Jäck sind daher bestens vertraut mit der Darstellung der persönlichen Tonsprache des Komponisten Karl Jenkins. Es bleibt noch zu erwähnen, dass die Chorsänger*innen von St. Emmeram die Einladung erhielten, am 20. Januar 2020 bei der US-Erstaufführung seines brandneuen „Miserere“ in der Carnegie Hall in New York mitzusingen. Voller Erwartung werden sich somit 30 Sänger*innen auf den Weg in die weltberühmte Konzerthalle im Big Apple machen.

 „Stella natalis“ ist ein Werk in 12 Sätzen mit Worten aus den Psalmen bis hin zu neuen Texten von Carol Barratt. Aspekte der Weihnachtsbotschaft finden darin eine überaus raffinierte und farbenreiche musikalische Darstellung. Der Winter, das schlafende Kind, die Botschaft des Friedens, Thanksgiving/Danksagung und die „Christmastide“, als die Weihnachtszeit zwischen 25. Dezember und Epiphanias am 6. Januar erstrahlen als musikalische Bilder. Das Anliegen des Werks ist eine Weihnachtsbotschaft in besonders aktueller Form mit Betonung theologischer Gemeinsamkeiten der Hochreligionen und ist verbunden mit der Hoffnung auf gemeinsamen Frieden.
Musikalisch schöpft Jenkins aus der vollen Bandbreite von der klassischen Musik bis zu modernen Stilelementen aus Jazz und Filmmusik. Die Chorpartien sind äußerst farbenreich gestaltet und bieten neue und überaus interessante Höreindrücke, seien es vom Jazz inspirierte Rhythmen oder Gesangspraktiken aus dem Ethnobereich.

Instrumental besetzt ist das Werk mit Solotrompete, Streichorchester, Percussion mit drei Schlagzeugern, Celesta, Konzertflügel und großer Orgel. Der musikalische Leiter legt in diesem Konzert großen Wert darauf, dass alle Instrumente in ihrer natürlichen Form und nicht als elektronische Imitate zum Einsatz kommen. Eine original Schiedmayer Celesta und ein Konzertflügel der Pianomanufaktur Steingräber aus Bayreuth werden hierfür eigens ausgeliehen. Nicht zuletzt trägt gerade die Sonderförderung des Kulturreferats der Stadt München entscheidend dazu bei, dies zu ermöglichen. Zur Einstimmung auf das Konzert spielt das Regensburger Kammerorchester, das auch im „Stella natalis“ den Streichorchesterpart übernimmt, die romantischen Orchesterstücke „Zwei Melodien“ op. 53 von Edvard Grieg.

Als Solistin für diesen Abend konnte Monika Lichtenegger gewonnen werden und der Part der Solotrompete übernimmt der Trompeter Egon Zinkl. Der Kirchenchor und der Gospelchor von St. Emmeram bilden mit etwa 80 Sänger*innen den gemeinsamen Chor. Die musikalische und organisatorische Leitung liegt bei Armin Jäck, der seit über 30 Jahren als Kirchenmusiker in St. Emmeram tätig ist und mit seiner Tätigkeit ein überaus breites kirchenmusikalisches Feld abdeckt.

Karten für dieses Konzert am Samstag, 16. November um 19 Uhr sind ab Oktober im Vorverkauf (€ 16,-) bei Haushaltswaren Mächtlinger, Dirschauer Straße 32 und Schreibwaren Kapl-Artmann in der Freischützstraße 17 und an der Abendkasse (€ 18,-) erhältlich.